Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig fordert statt der Abregelung von Strom aus erneuerbaren Energien eine Nutzung und niedrigere Preise. Ein gemeinsamer Antrag mit Niedersachsen für die bevorstehende Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) ziele auf eine Verbesserung der Bedingungen dafür ab, teilte die SPD-Politikerin mit.
«Auf der MPK und beim Gespräch mit dem Bundeskanzler ist für mich das Wichtige, dass die Wirtschaft angekurbelt und Arbeitsplätze gesichert werden. Dazu brauchen wir niedrigere Energiekosten in Deutschland.» Im Falle eines Überangebots solle grüner Strom künftig nicht mehr abgeregelt werden. «Stattdessen muss es möglich sein, dass Unternehmen wie auch die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar von lokal erzeugtem Strom durch niedrigere Strompreise profitieren können.»