Die Trockenheit wird in niedersächsischen Flüssen nach Behördenangaben zu neuen Tiefstwerten führen. Es sei sicher, «dass wir die bisherigen niedrigsten gemessenen Wasserstände im Bereich der freifließenden Elbe definitiv an mehreren Pegeln unterschreiten werden», sagte Martin Gellner vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA). Am Donnerstag fiel bereits der Wasserstand an einem Elbpegel zumindest zwischenzeitlich unter den historischen Negativwert, wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) mitteilte.
Am Nachmittag wurden den Angaben nach in Neu Darchau östlich von Lüneburg 57 Zentimeter gemessen. Der sogenannte niedrigste bekannte Wasserstand für den Standort wurde 2018 mit 63 Zentimetern gemessen. Dabei handelt es sich allerdings um einen Tagesmittelwert. Eine zeitweise Unterschreitung werde daher nicht direkt als neuer Negativrekord verbucht, sagte Gellner. Die statistische Auswertung der Daten dauere meist eine Weile.