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Sommerliches Wetter am Pfingstwochenende in Niedersachsen

Sommerliches Wetter am Pfingstwochenende in Niedersachsen

Menschen in Niedersachsen können sich am langen Pfingstwochenende über sommerliches Wetter freuen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, können die Temperaturen im Binnenland heute bis zu 30 Grad erreichen. An der Küste sorgt das heitere Wetter für Höchsttemperaturen von bis zu 25 Grad. Im Nordwesten des Bundeslandes können im Tagesverlauf auch vereinzelte Schauer auftreten. In der Nacht kann es bei Tiefstwerten von 10 Grad zur Nebelbildung kommen.Das freundliche Wetter begleitet Niedersachsen auch die kommenden Tage. Urlauber an der Küste können sich am Sonntag auf Höchstwerte von etwa 18 Grad einstellen. Wer sein verlängertes Wochenende lieber im Südniedersachsen verbringt, kann mit Temperaturen bis 27 Grad rechnen. Am Pfingstmontag rechnet der DWD ebenfalls mit trockenem Wetter und viel Sonnenschein. Die Thermometer an der Küste zeigen dabei bis zu 22 Grad. Im Raum Göttingen können die Temperaturen auf 29 Grad steigen.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Minister: Menschen in Niedersachsen sollen Wasser sparen

Minister: Menschen in Niedersachsen sollen Wasser sparen

Zum erwarteten sommerlichen Pfingstwochenende hat der niedersächsische Umweltminister Christian Meyer die Menschen aufgerufen, Wasser zu sparen. «Unsere Gewässer und Flüsse werden immer trockener. Grundwasser, das mehr als 80 Prozent unseres Trinkwassers liefert, wird immer knapper», warnte der Grünen-Politiker in der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung». Am Wochenende werden im Land Temperaturen bis zu 30 Grad erwartet.Hintergrund der Warnung sind niedrige Grundwasserstände in vielen Regionen des Landes – trotz teils kräftiger Niederschläge im Mai. Nach Angaben des Umweltministeriums wiesen 93 von 161 Messstellen des Landes niedrigere Grundwasserstände als im langjährigen Mittel für Mai auf, berichtete die Zeitung. Neun Messstellen unterschreiten demnach sogar den bisherigen niedrigsten Wert. Auch die Talsperren im Harz liegen dem Bericht zufolge mit einem Füllstand von 64 Prozent deutlich unter dem langjährigen Mittel von 78 Prozent.Zunehmende Dürre- und Trockenphasen «Die Lage ist vielerorts angespannt», betonte Meyer. «Aufgrund der Klimakrise ist mit zunehmenden Dürre- und Trockenphasen zu rechnen. Das lehren uns die vergangenen Jahre. Vermehrte Starkregenereignisse im Winter gleichen den Wasserspiegel nicht aus.»Besonders betroffen seien Landwirtschaft, Gewässer und die öffentliche Wasserversorgung. In der Vergangenheit hatten Landkreise und Städte teils Einschränkungen bei der Wasserentnahme angeordnet – etwa für die Bewässerung von Gärten, Sportanlagen oder landwirtschaftlichen Flächen. Meyer: «Wasser ist zu knapp, um es zu verschwenden.»«Auch Privathaushalte sollten in Zeiten von Wasserknappheit, unter der Mensch und Natur leiden, wo immer möglich auf die Befüllung von Schwimmbecken und die Bewässerung von Gärten verzichten oder diese stark einschränken», forderte Meyer. «Wasser ist zu knapp, um es zu verschwenden.» Auch die Landwirtschaft müsse sich anpassen und Felder möglichst nachts beregnen, um Verdunstung zu verringern.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Sechs Menschen bei Frontalzusammenstoß auf B3 bei Pattensen verletzt

Sechs Menschen bei Frontalzusammenstoß auf B3 bei Pattensen verletzt

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos auf der Bundesstraße 3 in der Region Hannover sind am Morgen sechs Menschen verletzt worden, fünf davon schwer. Nahe Pattensen sei ein 23 Jahre alter Autofahrer aus zunächst ungeklärter Ursache nach links in den Gegenverkehr geraten, teilte die Polizei mit.Dort sei sein Wagen mit einem entgegenkommenden Kleinlaster zusammengestoßen. Der 42 Jahre alte Fahrer des Lasters sowie die jeweils zwei Mitfahrer in beiden Fahrzeugen wurden ebenfalls verletzt. Die Verletzten kamen ins Krankenhaus – zwei Rettungshubschrauber und mehrere Rettungswagen waren im Einsatz.B3 blieb in beide Richtungen voll gesperrtAn beiden Fahrzeugen entstand ein Totalschaden, zudem wurde die Leitplanke erheblich beschädigt. Nach Angaben eines Notarztes musste jedoch niemand aus den Fahrzeugen befreit werden. Die B3 blieb während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme in beide Richtungen voll gesperrt.Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 7.30 Uhr zwischen der Stadt Pattensen und deren südlichem Ortsteil Oerie. Der Verkehrsunfalldienst nahm Ermittlungen auf und bittet mögliche Zeugen um Hinweise.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Wechselhaftes Maiwetter in Niedersachsen und Bremen: Regen, Gewitter und örtlicher Nebel

Wechselhaftes Maiwetter in Niedersachsen und Bremen: Regen, Gewitter und örtlicher Nebel

Die Menschen in Niedersachsen und Bremen erwartet zur Wochenmitte wechselhaftes Maiwetter mit Regen, einzelnen Gewittern und zeitweise Nebel. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, kann es nachts gebietsweise neblig werden. Örtlich sind Sichtweiten von weniger als 150 Metern möglich.Nach Auflösung der Nebelfelder zeigt sich der Himmel wechselnd bewölkt mit längeren sonnigen Abschnitten. Im Tagesverlauf ziehen von Südwesten her Schauer auf, vereinzelt sind Gewitter möglich. Besonders im Süden und Osten Niedersachsens könnten diese von Böen bis etwa 55 Kilometer pro Stunde begleitet werden. Ab dem Nachmittag setzt von der Ems her länger anhaltender Regen ein. Die Temperaturen steigen auf 17 bis 20 Grad.Auch am Mittwoch bleibt das Wetter unbeständig. Laut DWD ziehen von Südwesten her erneut Regenfälle durch, die sich ab Mittag zunehmend schauerartig verstärken. Örtlich sind kurze Gewitter möglich. Die Höchstwerte liegen an der Nordsee bei etwa 17 Grad, sonst bei 19 bis 21 Grad. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind, der von Süd auf West dreht.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Wildeshausen: Initiative organisiert Alternativwettbewerb und will erste Kinderkönigin küren

Wildeshausen: Initiative organisiert Alternativwettbewerb und will erste Kinderkönigin küren

Viele Menschen in Wildeshausen fiebern lange darauf hin: Am Pfingstsonntag beginnt wieder das traditionelle Gildefest mit Zapfenstreich und Musikfeuerwerk. Am Dienstag danach wird der neue Gildekönig gekürt, fünf Tage später beim Kinderschützenfest der Kinderkönig. Königinnen wird es nicht geben, denn schießen dürfen nur männliche Personen. Auf der Generalversammlung der Wildeshauser Gilde im Februar 2025 war ein Antrag, das Kinderschützenfest auch für Mädchen zu öffnen, mit Verweis auf die Tradition mehrheitlich von den Mitgliedern abgelehnt worden. Beim Mädchenwettbewerb wird geworfen statt geschossenDaher organisiert die Initiative «Gilde für alle» für 10- bis 14-Jährige am Pfingstmontag ab 14 Uhr einen Alternativwettbewerb. An dessen Ende soll die «erste Kinderkönigin» geehrt werden. «Im Rahmen unserer Möglichkeiten können wir kein Schießen anbieten, dafür spielen wir "Cornhole"», sagt Hendrik Boldt von «Gilde für alle». Bei dem Spiel werden mit Granulat oder Mais gefüllte Säckchen auf eine schräge Plattform mit Loch geworfen. «Wir verstehen das Angebot als kleine Ergänzung zum Kinderschützenfest», sagt Boldt. Die Gewinnerin erhalte so wie auch der König beim offiziellen Schießen der Jungen eine Medaillenkette. Das Schmuckstück soll vor der Übergabe von einer männlichen Person geputzt werden - als Anspielung darauf, dass die Kette des Kinderschützenkönigs im offiziellen Wettbewerb traditionell von Mädchen poliert wird. «Wir drehen das Ganze einfach mal um», erklärt Boldt. Im Anschluss will die Initiative zusammen mit ihren Unterstützerinnen und Unterstützern einen bunten Umzug durch Wildeshausen veranstalten. Dazu sei eine Demonstration angemeldet worden, so Boldt. «Wir wollen weiter dafür werben, dass die Gilde künftig allen Kindern die Teilnahme am Kinderschützenfest ermöglicht.» Gilde-Oberst: «Dies hier erzeugt sehr viel böses Blut»Der Oberst der Gilde, Friedrich Ahlers, kritisiert die Veranstaltung der Initiative scharf. Zeitgleich zum nur «hundert Meter entfernten» Gilde-Familienfest eine Demonstration zu veranstalten, empfinde er als «respektlos». «Es ist die Art und Weise, darüber bin ich verärgert», betont Ahlers. Prinzipiell habe er nichts gegen Demonstrationen: «Das ist ein ganz hohes Gut, das wir haben.» Allerdings verstehe er nicht, warum der Mehrheitsentscheid der Generalversammlung gegen eine Mädchenbeteiligung beim Kinderschützenfest nicht akzeptiert werden könne. «Dies hier erzeugt sehr viel böses Blut», sagt er mit Blick auf die Veranstaltung von «Gilde für alle».Initiative möchte neue Tradition für Mädchen schaffenBoldt verweist dagegen darauf, dass die Demonstration zeitlich so gelegt worden sei, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Anschluss noch beim Familiennachmittag der Gilde mitfeiern könnten. «Wir wollen einfach etwas Neues kreieren.» Möglicherweise könnte sich so in den nächsten Jahren eine neue Tradition für Mädchen entwickeln.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Trauer in Kleinburgwedel nach Tod eines Kleinkindes

Trauer in Kleinburgwedel nach Tod eines Kleinkindes

Der Tod eines Kleinkindes bei einem Garagenflohmarkt wühlt die Menschen in dem Dorf Kleinburgwedel bei Hannover auf. «Hier herrscht eine tiefe Betroffenheit», sagte Ortsbürgermeister Lars Wöhler (CDU).Viele wollten der betroffenen Familie helfen. Der Ortsrat habe daher eine Spendenaktion auf den Weg gebracht. «Die Anteilnahme ist sehr groß», sagte Wöhler. Zuvor hatte die «Hannoversche Allgemeine Zeitung» berichtet.Dem Bericht zufolge ereignete sich der Unglücksfall am vergangenen Sonntag bei einem Garagenflohmarkt. Das Kind wurde demnach bewusstlos in einem Gartenpool gefunden und starb später. Eine Sprecherin der Polizeidirektion Hannover gab lediglich an, dass es am 10. Mai in Burgwedel zu einem Unglücksfall gekommen sei, bei dem ein zweieinhalb Jahre altes Kind ums Leben kam. Das Fachkommissariat führe ein Todesermittlungsverfahren, das noch nicht abgeschlossen sei. Aus Rücksicht auf die Familie wolle die Polizei nicht mehr Details bekanntgeben.Ortsbürgermeister sammelt SpendenWeil der Unglücksfall in dem Ort geschehen sei und die Familie ein Teil des Orts sei, seien viele an ihn herangetreten mit dem Wunsch, die Familie zu unterstützen, sagte Wöhler. «Daraufhin habe ich als Ortsbürgermeister und als Vertrauensperson gesagt, dass ich das in die Hand nehme.» Die Höhe der Spenden solle nicht veröffentlicht werden. Es seien bereits sehr viele Spenden eingegangen. Der Familie solle das Geld persönlich übergeben werden.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Rehe auf der Straße – Sieben Verletzte bei Unfall in Varel

Rehe auf der Straße – Sieben Verletzte bei Unfall in Varel

Bei einem Unfall in Varel (Landkreis Friesland) sind sieben Menschen leicht verletzt worden. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, wichen zwei Autofahrer am Mittwochabend nach ersten Erkenntnissen Rehen auf der Straße aus.   Den Angaben zufolge geriet ein 59-jähriger Fahrer daraufhin mit seinem Auto nach rechts über einen Grünstreifen und den Radweg. Der dahinter fahrende 48-Jährige wich mit seinem Wagen ebenfalls aus, streifte dabei das vorausfahrende Auto und prallte anschließend gegen einen Baum. Beide Fahrer sowie fünf Insassen im zweiten Wagen im Alter zwischen 15 und 59 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte versorgten sie vor Ort. Einsatzkräfte schleppten beide Fahrzeuge ab. Die Polizei schätzt den Schaden auf knapp 35.000 Euro.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Tui: Nachfrage verlagert sich wegen Iran-Krieg ins westliche Mittelmeer

Tui: Nachfrage verlagert sich wegen Iran-Krieg ins westliche Mittelmeer

Der Sommerurlaub wird für viele Menschen zunehmend zur kurzfristigen Entscheidung. Beim Reisekonzern Tui verschiebt sich die Nachfrage wegen des Iran-Kriegs derzeit deutlich in Richtung westliches Mittelmeer. Knapp die Hälfte der Verbraucher, die in diesem Sommer verreisen wollten, habe bislang noch nicht gebucht, teilte der Konzern in Hannover mit. Bisher zählt Tui für den Sommer deutlich weniger Gäste als vor einem Jahr.Besonders gefragt dürften Spanien einschließlich der Balearen und Kanaren sowie Griechenland sein. Dort wird Urlaub nach Einschätzung des Vorstands auch nicht billiger werden. «Da gibt es wenig Gründe, weshalb wir oder Hoteliers mit günstigeren Preisen kommen sollten», sagte Tui-Chef Sebastian Ebel.Reiselaune bleibt trotz Krisen stabilDeutlich schwächer entwickelten sich dagegen die Buchungen für Länder wie Ägypten, die Türkei und Zypern. Im westlichen Mittelmeer sehe Tui eine normale bis gute Nachfrageentwicklung, «das sehen wir im Osten nicht», sagte Ebel. Für schwächer nachgefragte Reiseziele wolle der Konzern deshalb mit Angeboten gegensteuern. «Das bedeutet kleinere Margen für uns, aber bessere Preise für die Kunden.»Marktanalysen zeigten allerdings, dass weiterhin ähnlich viele Menschen verreisen wollten wie im Vorjahr, sagte Ebel. Befürchtungen, dass Kunden wegen der Lage im Nahen Osten häufiger mit dem Auto etwa an Nord- oder Ostsee reisen könnten, hätten sich bislang nicht bestätigt. Deshalb lohne es sich, auf ein starkes Last-Minute-Geschäft zu hoffen, sagte der Manager. Im Winterhalbjahr verreisten 12,8 Millionen Gäste mit Tui und damit etwas mehr als ein Jahr zuvor.Krieg und Hurrikan kosten MillionenDie geopolitischen Spannungen schlagen sich inzwischen auch deutlich in den Geschäftszahlen nieder. Schon im April hatte Ebel die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 (bis 30. September) ausgesetzt und die Gewinnprognose gesenkt. Daran hielt er nun fest.So soll der Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) weiterhin zwischen 1,1 und 1,4 Milliarden Euro liegen und damit möglichst nah an das Vorjahresniveau von 1,4 Milliarden Euro herankommen. Die ursprünglich erwartete Steigerung um 7 bis 10 Prozent hatte Ebel aufgegeben.Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres bis Ende März blieb der Umsatz mit 8,56 Milliarden Euro knapp unter dem Vorjahresniveau. Der saisontypische bereinigte operative Verlust verringerte sich trotz Belastungen durch den Iran-Krieg und den Hurrikan «Melissa» auf Jamaika um gut ein Viertel auf rund 116 Millionen Euro. Allein der Krieg im Nahen Osten belastete das Ergebnis mit rund 40 Millionen Euro, auch weil zwei Kreuzfahrtschiffe wochenlang in Persischen Golf feststeckten. Die Folgen des Hurrikans schlugen bei Tui mit 5 Millionen Euro negativ zu Buche. «Uns ist die Sahne von dem Kuchen genommen worden»Ebel sprach dennoch von einem sehr guten zweiten Quartal, das ohne den Iran-Krieg sogar überragend gewesen wäre. «Uns ist die Sahne von dem Kuchen genommen worden», sagte der Konzernchef. Der Konflikt habe Tui mehrfach getroffen. Neben den festliegenden Kreuzfahrtschiffen musste Tui mit großem Aufwand Urlauber aus der Region zurückholen.Der Krieg wirkt sich inzwischen auch auf die Kosten im Luftverkehr aus. Der Großteil des Kerosins sei nicht nur bei Tuifly bereits abgesichert, sagte Ebel. «Wir gehen davon aus, dass wir keinen Engpass haben werden.» Mittelfristig dürften Airlines ihre Ticketpreise wegen der höheren Kerosinkosten dennoch erhöhen. Dabei gehe es aber eher um Preissteigerungen von zwei bis drei Prozent und nicht um 10 bis 20 Prozent.Trotz der Unsicherheiten will Tui die Reisepreise möglichst stabil halten. Der bislang gebuchte Umsatz für den Sommer liegt allerdings derzeit rund sieben Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die Zahl der Urlauber liege ähnlich weit darunter, sagte Ebel. Die Reisepreise lägen im Schnitt etwa so hoch wie im vergangenen Sommer.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

DLRG rettet 704 Menschen vor dem Ertrinken – 393 Tote im vergangenen Jahr

DLRG rettet 704 Menschen vor dem Ertrinken – 393 Tote im vergangenen Jahr

Jedes Jahr kommt es in Deutschland zu Badeunfällen, viele enden tödlich. Oft ist es ein leiser Tod – und ein schneller, der binnen Minuten eintreten kann. An bewachten Gewässern sehen Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer oft das Drama - im vergangenen Jahr haben die Wasserretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 704 Menschen vor dem Ertrinken bewahrt. 2024 waren sie in 699 Fällen noch rechtzeitig im Wasser zur Stelle.Insgesamt retteten sie im vergangenen Jahr 1.154 Menschen das Leben – einschließlich derjenigen, die am Strand oder auch abseits des Strandes einen Herzinfarkt oder andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen erlitten, wie die DLRG mitteilte. Ein Jahr zuvor waren es sogar 1.446 Gerettete. Mindestens 393 Menschen konnten die Lebensretter im vergangenen Jahr allerdings nicht mehr helfen – sie starben. Das waren 18 weniger als 2024.DLRG-Präsidentin warnt vor ÜbermutDamit weniger Menschen am und im Wasser ihr Leben verlieren, warnte DLRG-Präsidentin Ute Vogt angesichts der beginnenden Badesaison: «Wer übermütig handelt, riskiert unter Umständen sein Leben.» Denn: «Im Mai und auch zumeist noch im Juni sind die Gewässer oft noch kalt. Daran muss sich der Körper langsam gewöhnen.» Die DLRG ist nach eigenen Angaben die größte Wasserrettungsorganisation der Welt - mit über 642.000 Mitgliedern zum Ende des vergangenen Jahres. Es war der höchste Stand in der Geschichte der Organisation und ein Anstieg um gut 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.In besondere Gefahr bringen sich nach Einschätzung der Lebensretter Menschen, die in fließenden oder vielbefahrenen Gewässern baden und schwimmen. Häufig sind es den Angaben zufolge wenig geübte Schwimmer oder gar Nichtschwimmer, die in Gefahr geraten. «Dank unserer freiwilligen Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer sind wir auch für die anstehende Badesaison gut gerüstet», betonte Vogt. An über 1.200 Gewässern und Schwimmbädern im EinsatzDer Aufwand dafür ist allerdings groß: Im Einsatz an Badestränden, Flüssen und in Schwimmbädern waren die Retter im vergangenen Jahr insgesamt 2,6 Millionen Stunden im Einsatz, sie leisteten rund 44.000 Menschen Hilfe etwa im Falle kleinerer Verletzungen. Bei knapp 4.000 weiteren Einsätzen sicherten sie Sachwerte wie gekenterte Segelboote oder retteten Tiere. Die Wasserretter waren an über 1.200 Schwimmbädern und Gewässern im Einsatz, darunter auch mehr als 80 Strandabschnitte an Nord- und Ostsee. Bundesweit sorgten den Angaben zufolge über 51.000 Helfer für Sicherheit im und auf dem Wasser, ein Jahr zuvor waren es sogar fast 55.000. Während der Hauptferienzeit im Hochsommer sind zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten fast 850 Rettungsschwimmer an den Küsten von Nord- und Ostsee gleichzeitig im Einsatz.Schwimmmeister: Viele Viertklässler schwimmen nicht sicherDas ist auch nötig. Denn nach Experteneinschätzung kann allein etwa die Hälfte aller Viertklässler nicht sicher schwimmen. «Mir treibt es die Sorgenfalten auf die Stirn, wenn jetzt viele an die Seen gehen, die nicht gut genug schwimmen können», sagte der Präsident des Bundesverbands Deutscher Schwimmmeister, Peter Harzheim, im vergangenen Sommer. «Vor allem an Badeseen und Flüssen ist die Gefahr größer, dass etwas passiert, wenn man kein guter Schwimmer ist.» Wichtig sei, dass Eltern mit ihren Kindern in die Bäder gehen und ihnen dort unter Aufsicht schwimmen beibringen.Als «nachvollziehbare Regelung» bezeichnete DLRG-Präsidentin Vogt daher verschärfte Vorschriften einiger Bäder in Nordrhein-Westfalen: Dort ist der Zugang für Kinder ohne Bronze-Schwimmabzeichen - den Freischwimmer - und ohne Aufsichtsperson verboten.Junior-Retter gefragtWas den Wasserrettern Mut macht: «Zum ersten Mal überhaupt haben unsere Ausbilderinnen und Ausbilder in einem Jahr über 10.000 erfolgreiche Prüfungen für das Junior-Retter-Abzeichen abgenommen», sagte Vogt. «Viele Kinder haben Interesse daran, sich nach dem Schwimmenlernen auch mit dem Rettungsschwimmen zu beschäftigen. Das lässt mich sehr optimistisch in die Zukunft blicken.» Das Abzeichen Junior-Retter für den Nachwuchs ab zehn Jahren vergaben die Prüfer im vergangenen Jahr 10.239 Mal. Ein Jahr zuvor hatten es noch 9.377 Mädchen und Jungen erhalten. Wer sich als Rettungsschwimmer einsetzen will, braucht mindestens das Rettungsschwimmabzeichen in Silber. Die entsprechende Prüfung dafür haben im vergangenen Jahr bei der DLRG knapp 40.825 Menschen abgelegt – deutlich mehr als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre, der bei 38.362 liegt. Lebensretter mahnen: kein Alkohol oder andere DrogenMit Blick auf die beginnende Badesaison mahnen die DLRG-Lebensretter, möglichst nur in Schwimmbädern und an bewachten Badestellen schwimmen zu gehen - zur Sicherheit. Und: Alkohol und andere Drogen seien miserable Begleiter an sonnigen Badetagen, betonte Vogt. «Die verändern die Wahrnehmung, stressen den Körper und verleiten zu übermütigem Verhalten.» Und genau das dürfte im Wasser kaum hilfreich sein.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Niedersachsen und Bremen: Gewitter, Graupel und Regen bis zum Feiertag

Niedersachsen und Bremen: Gewitter, Graupel und Regen bis zum Feiertag

Die Menschen in Niedersachsen und Bremen müssen sich zum verlängerten Wochenende auf trübes Wetter einstellen. Bis einschließlich Donnerstag soll es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) verbreitet Gewitter mit einzelnen stürmischen Böen bis 70 km/h und Graupel geben. Teilweise sei auch mit Starkregen zu rechnen, dafür sei die Wahrscheinlichkeit aber gering.Nasses Wetter überschattet das FeiertagswochenendeBewölkt und regnerisch bleibt es in der Wochenmitte. Die Temperaturen steigen auf bis zu 10 Grad im Bergland, 12 Grad auf den Inseln und ansonsten auf bis zu 14 Grad. In der Nacht zu Donnerstag liegen die Tiefstwerte zwischen 3 und 7 Grad. Tagsüber ist es am Feiertag stark bewölkt und nass. Die Höchstwerte liegen bei 12 Grad. Auflockerungen gibt es in der Nacht zu Freitag, teilweise wird es nebelig. Die Temperaturen sinken auf bis zu 1 Grad. Die Regenschirme können auch am Freitag nicht zu Hause bleiben. Teilweise ziehen Wolken auf und es erwärmt sich auf bis zu 14 Grad.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Wie vielen Menschen hat die DLRG das Leben gerettet?

Wie vielen Menschen hat die DLRG das Leben gerettet?

Sie bewachen Schwimmbäder und Strände, sie retten Menschen aus dem Wasser oder aus Notlagen am Ufer: Die Rettungsschwimmer der DLRG haben im vergangenen Jahr mehr als 1.000 Menschen vor dem Tod bewahrt. Wie viele Rettungen es 2025 genau gab und welche Ursachen und Herausforderungen die Lebensretter sehen, darüber informiert die Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft am Mittwoch (10.00 Uhr) bei der Vorstellung ihrer Jahresbilanz in Bremen.Bei den Einsätzen geht es nach DLRG-Angaben nicht nur um die Rettung vor dem Ertrinken, sondern auch um Menschen, die etwa einen Herzinfarkt oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung am Strand erleiden.Früheren Angaben zufolge wurden ein Jahr zuvor 1.446 Menschen gerettet - 699 davon aus dem Wasser. Laut DLRG waren im vergangenen Jahr über 50.000 ehrenamtliche Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer des Verbandes bundesweit an vielen Gewässern im Einsatz.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Drei Verletzte nach Brand von Carport bei Stade

Drei Verletzte nach Brand von Carport bei Stade

Beim Brand eines Carports mit zwei Pkw in Burweg bei Stade sind drei Menschen verletzt worden. Ein Nachbar alarmierte am Nachmittag die Rettungskräfte. Als diese eintrafen, brannten beide Autos - und die Flammen hatten bereits auf das Vordach des angrenzenden Einfamilienhauses übergegriffen, wie die Polizei mitteilte. Durch den Einsatz eines Großaufgebots der Feuerwehr mit etwa 110 Einsatzkräften wurde der Brand unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf das Wohnhaus verhindert. Zwei Personen wurden durch Rauchgas leicht verletzt, eine weitere Person gilt durch Brandverletzungen als schwer verletzt, wie es weiter hieß. Alle drei wurden ins Stader Elbeklinikum gebracht. Der Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf rund 180.000 Euro belaufen. Genaue Ergebnisse zur Brandursache werden in den kommenden Tagen erwartet; nach den Recherchen von Brandexperten.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Wie vielen Menschen hat die DLRG das Leben gerettet?

Wie vielen Menschen hat die DLRG das Leben gerettet?

Sie bewachen Schwimmbäder und Strände, sie retten Menschen aus dem Wasser oder aus Notlagen am Ufer: Die Rettungsschwimmer der DLRG haben im vergangenen Jahr mehr als 1.000 Menschen vor dem Tod bewahrt. Wie viele Rettungen es 2025 genau gab und welche Ursachen und Herausforderungen die Lebensretter sehen, darüber informiert die Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft am Mittwoch (10.00 Uhr) bei der Vorstellung ihrer Jahresbilanz in Bremen.Bei den Einsätzen geht es nach DLRG-Angaben nicht nur um die Rettung vor dem Ertrinken, sondern auch um Menschen, die etwa einen Herzinfarkt oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung am Strand erleiden.Früheren Angaben zufolge wurden ein Jahr zuvor 1.446 Menschen gerettet - 699 davon aus dem Wasser. Laut DLRG waren im vergangenen Jahr über 50.000 ehrenamtliche Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer des Verbandes bundesweit an vielen Gewässern im Einsatz.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten