Jugendliche verbringen viel Zeit im Netz. Längst sind ihnen Täterinnen und Täter dorthin gefolgt. Online lauern daher Gefahren wie Verbreitung von Hass, Betrugsmaschen und Annäherungsversuche durch sogenanntes Cybergrooming. Die gute Nachricht: Jugendliche können sich selbst schützen. Ein Überblick, wie junge Menschen sicherer online sind.
Wissen:
Wenn online gespielt wird, besteht nach Einschätzung des Landeskriminalamtes (LKA) Niedersachsen die Gefahr des Cybergroomings. Dabei geben sich Erwachsene häufig als Minderjährige aus und nutzen die Kommunikation während der Spiele aus, um gezielt Kontakt zu Kindern und Jugendlichen aufzunehmen und Vertrauen aufzubauen.
«Im weiteren Verlauf werden die Gespräche schrittweise in eine sexuelle Richtung gelenkt», sagt eine LKA-Sprecherin. Ein Ziel kann dabei sein, Nacktfotos oder Videos zu bekommen, was dann zu Erpressung, Nötigung oder Missbrauch führen kann.