Nach zwei schweren Wahlniederlagen der FDP in Folge will der Bundesvorstand der Liberalen um den Vorsitzenden Christian Dürr zum Bundesparteitag Ende Mai zurücktreten. Dürr will dort aber erneut für den FDP-Vorsitz antreten, wie er nach stundenlangen Beratungen des Präsidiums und des Bundesvorstandes ankündigte. «Ich denke nicht daran aufzugeben.» Es gehe darum, sich eine «neue Legitimation» für den Kurs der Erneuerung der Partei geben zu lassen.
«Ich habe eine klare Vorstellung vom Kurs der Freien Demokraten», sagte Dürr. «Diesen Kurs werde ich in Verbindung mit meiner Person auch auf dem Bundesparteitag zur Wahl stellen.» Der FDP-Chef kündigte an, im Fall seiner Wiederwahl auch an Generalsekretärin Nicole Büttner festhalten zu wollen. Zugleich betonte er: «Für uns ist eines klar: So wie es bisher ist, kann es nicht weitergehen.»