Die AfD-Politikerin Vanessa Behrendt sieht in der Beobachtung ihrer Partei durch den niedersächsischen Verfassungsschutz keine Nachteile für den Landesverband. «Die Beobachtung schadet uns nicht», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. «Wir stehen in Niedersachsen stabil da.» Behrendt vertritt die AfD im Landtag und gehört dem Landesvorstand als Beisitzerin an.
Die AfD Niedersachsen wird seit 2022 als Verdachtsobjekt beobachtet, die Einstufung wurde im vergangenen Jahr verlängert. «Bis zum 6. Mai 2026 müssen wir entscheiden, ob genügend Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Landesverband als gesichert rechtsextremistisch eingestuft werden kann», sagte Verfassungsschutzpräsident Dirk Pejril. «Wenn das nicht der Fall ist, müssen wir die Beobachtung einstellen.» Behrendt betonte, sie sehe die AfD «klar auf dem Boden des Grundgesetzes».