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Demos vor Gründung des Landesverbandes der AfD-Jugend

Vor der Gründungsveranstaltung der AfD-Jugend gibt es Protest. / Foto: Jörn Hüneke/dpa
Vor der Gründungsveranstaltung der AfD-Jugend gibt es Protest. / Foto: Jörn Hüneke/dpa

Die neue AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland will nun auch einen Landesverband in Niedersachsen gründen. Am Morgen gibt es erste Kundgebungen. Die Polizei verstärkt ihre Präsenz.

Vor der geplanten Gründung eines niedersächsischen Landesverbandes der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland ist es zu Kundgebungen und Gegendemonstrationen gekommen. In Dötlingen im Landkreis Oldenburg versammelten sich nach Angaben der Polizei am Morgen zunächst etwa 70 Menschen, um gegen die Veranstaltung zu demonstrieren.

In der Spitze haben nach Angaben einer Polizeisprecherin rund 300 Menschen vor Ort gegen die Veranstaltung der AfD demonstriert. Inzwischen sei «nahezu alles an Versammlung vorbei», sagte sie.

Auf einem Transparent war «Keen Tee för de AfD» zu lesen. Ein Mann trug eine Weste der «Opas gegen Rechts». Das Gründungstreffen in Dötlingen – wo auch die niedersächsische AfD ihren Sitz hat – begann gegen 11.30 Uhr hinter verschlossenen Türen. Für 18.00 Uhr ist eine Pressekonferenz angesetzt. 

Polizei: «angemessener und ausreichender Kräfteansatz» 

Neben der Parteiveranstaltung fanden als Gegenversammlungen eine Mahnwache und eine Demonstration statt. Man begleite «das Gesamtgeschehen vor Ort mit einem angemessenen und ausreichenden Kräfteansatz», hieß es in einer Mitteilung der Polizei. 

Jugendorganisation im Fokus der Behörden

Nach der neuen Einstufung des AfD-Landesverbands als extremistische Bestrebung steht auch die Jugendorganisation im Blick der Sicherheitsbehörden. Man gehe von personellen und ideologischen Kontinuitäten zur früheren als rechtsextremistisch eingestuften Jungen Alternative aus, hieß es vom Verfassungsschutz.

AfD-Landesvize Stephan Bothe wies das zurück. Es gebe keine personellen Überschneidungen. Viele frühere Mitglieder der Jungen Alternative seien inzwischen zu alt für eine Jugendorganisation. Die Generation Deutschland sei bewusst so aufgebaut worden, dass die AfD «die Hand drauf hat» und gegen extremistische Bestrebungen vorgehen könne.

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