Hybride Angriffe, Links- und Rechtsextremismus und islamistische Anschläge: Bremens Innensenatorin Eva Högl sieht das kleinste Bundesland zunehmend in Gefahr. «Die Lage ist ernst», betonte die SPD-Politikerin bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2025. «Unser Frieden, unsere Freiheit, unsere Demokratie, unser Rechtsstaat waren wohl schon lange nicht mehr so unter Druck.»
Welchen Gefahren Bremen besonders ausgesetzt ist
Sorgen bereiten der Innensenatorin hybride Bedrohungen wie Spionage, Sabotage und russische Kampagnen gegen die Demokratie. «Gerade Bremen ist Ziel von Akteuren der hybriden Bedrohung», sagte Högl. Der Hafen in Bremerhaven gehöre zu den wichtigsten Nato-Drehscheiben, hinzu komme Bremens führende Rolle in der Raumfahrt. «Deswegen sind wir hier im Fokus derjenigen, die uns übel wollen und unsere Demokratie bedrohen.»
Das kleinste Bundesland kämpfe mit dem gesamten Spektrum von Extremismus, sagte Högl. Zwei Formen fallen im bundesweiten Vergleich jedoch besonders auf: «Wir haben Hotspots im Bereich des Islamismus und im Bereich des Linksextremismus.»