Unter neuer Führung soll das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) besser auf die Herausforderungen durch Drohnen reagieren und Kritik aufarbeiten. Das LBA solle moderner, digitaler und leistungsfähiger werden, sagte Bundesverkehrsminister Steffen Bilger. «Gerade beim Thema Flugmedizin müssen wir schneller werden», sagte der CDU-Politiker bei der offiziellen Amtseinführung des neuen LBA-Präsidenten Alexander Schott.
Bei seiner Vorstellung am Donnerstag in Braunschweig wurde Schott als Drohnenexperte bezeichnet, der mit Erfahrung aus dem Bereich Forschung und Innovation im Verteidigungsministerium die Behörde in Niedersachsen übernehme. Das Bundesamt war zuletzt wegen möglicher Mängel etwa an flugmedizinischen Tauglichkeitsprüfungen von Piloten in die Kritik geraten.
Schott verwies in seiner Antrittsrede auf den ambitionierten Anspruch der Bundesregierung, dass Deutschland eine führende Luftfahrtnation sein solle. Für eine zukunftsfähige Luftfahrt sehe er Wirtschaft, Staat, Forschung und Gesellschaft in einer gemeinsamen Verantwortung. «Ich begreife das Luftfahrt-Bundesamt dabei als eine Herzkammer der Luftfahrt in Deutschland», sagte Schott.