Der Netzbetreiber Tennet rechnet etwa im Juli mit dem Ende der Tunnelbohrungen unter der Elbe für die Stromtrasse Suedlink. Das sagte der für die Unterführung zuständige Tennet-Projektleiter Mathias Seibitz. 4,5 von 5,2 Kilometern des Tunnels sind dem Unternehmen zufolge bereits gebohrt.
Die rund 700 Kilometer lange Stromtrasse Suedlink soll künftig Gleichstrom zwischen dem Norden und dem Süden Deutschlands transportieren. Über die Leitung soll vor allem Strom aus Windparks zu Industriestandorten gelangen.
Der im Bau befindliche Tunnel verläuft zwischen Wewelsfleth in Schleswig-Holstein und Wischhafen in Niedersachsen. Die Elbquerung bezeichnete das Unternehmen aus Bayreuth als besonders anspruchsvolle Teilstrecke.
Beginnend Ende 2027 sollen die Kabel eingezogen werden, wie die operative Tennet-Chefin Ina Kamps der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Inbetriebnahme von Suedlink auf ganzer Länge ist bis Ende 2028 geplant. Für den südlichen Teil der Trasse ist der Netzbetreiber TransnetBW zuständig.