Logo DieNiedersachsen News
Nachrichten / Wirtschaft

Nordzucker in Braunschweig lehnt geplante Zuckerabgabe der Bundesregierung ab

Nordzucker in Braunschweig lehnt geplante Zuckerabgabe der Bundesregierung ab
Nordzucker-Chef Lars Gorissen hält nichts von einer Abgabe auf zuckerhaltige Getränke. (Archivbild) / Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Von: DieNiedersachsen News
Die geplante Zuckerabgabe soll Übergewicht bekämpfen – doch Nordzucker-Chef Gorissen sieht darin keinen Nutzen für Verbraucher und Krankenkassen.

Der Zuckerhersteller Nordzucker lehnt die vom Bund geplante Zuckerabgabe ab. Eine solche Steuer oder Abgabe sei «kein wirksames Instrument zur Beseitigung von Übergewicht oder Adipositas», sagte Unternehmenschef Lars Gorissen bei der Bilanzvorlage in Braunschweig. «Die Entlastung der Krankenkassen sehen wir hier nicht.»

Nach den Plänen der Bundesregierung soll von 2028 an eine Zuckerabgabe eingeführt werden. Hintergrund sind Empfehlungen einer vom Gesundheitsministerium eingesetzten Kommission, die Reformvorschläge vorgelegt hatte. Die Experten schlugen unter anderem eine gestaffelte Steuer auf zuckergesüßte Erfrischungsgetränke wie Limonaden und Colas vor, auch um Krankheitskosten zu verringern.

Wie sich eine solche Maßnahme auf das Geschäft auswirken würde, sei noch nicht abzuschätzen, so der Nordzucker-Chef weiter. Das hänge auch von der konkreten Ausgestaltung ab. «Wie sich das auswirkt auf Nordzucker, muss sich zeigen. Sicherlich wird es aber nicht hilfreich, wenn so etwas kommt.»

Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

DieNiedersachsen News
Artikel von

DieNiedersachsen News

DieNiedersachsen News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.

Social Media