Trotz der zuletzt desolaten SPD-Wahlergebnisse spricht sich Niedersachsens früherer Regierungschef Stephan Weil gegen einen erneuten Führungswechsel seiner Partei aus. «Ein klares Nein», sagte Weil auf die Frage, ob die SPD nach den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eine personelle Veränderung an der Spitze brauche.
«Die SPD hat in den letzten zehn Jahren nicht weniger als sechs Änderungen in der Parteispitze erlebt. Das erinnert mich an die Wechselquote bei den Trainern von Hannover 96», sagte Weil der Deutschen Presse-Agentur. «Wir müssen strukturelle Probleme lösen und das ist die Aufgabe der gesamten Partei.»