Windstrom, Gewerbeflächen und die zentrale Lage in Europa: Mit diesen Argumenten will Niedersachsen künftig stärker um Unternehmen werben. Mehr Personal und schnellere Entscheidungen sollen dabei helfen, neue Firmen ins Land zu holen, wie die Staatskanzlei mitteilte.
Dafür startet die Landesregierung eine Ansiedlungsoffensive. Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne sieht Niedersachsen im Wettbewerb um Unternehmen gut aufgestellt. Das Land verfüge über vergleichsweise viele Gewerbe- und Industrieflächen und große Mengen erneuerbar erzeugter Energie. «Industrie folgt Energie», sagte der SPD-Politiker.
Kern der Neuaufstellung ist eine stärkere Rolle von «Niedersachsen.next». Die nach eigenen Angaben rund 100 Mitarbeiter starke Innovations- und Wirtschaftsagentur des Landes soll künftig Unternehmen gezielt ansprechen und Ansiedlungsprojekte begleiten. Zwei Beschäftigte wechseln dafür aus dem Wirtschaftsministerium dorthin, fünf weitere Stellen sollen neu geschaffen werden. Das Land stellt für Personal- und Sachkosten jährlich rund 1,1 Millionen Euro bereit.