Der designierte SPD-Spitzenkandidat zur Berlin-Wahl 2026, Steffen Krach, gibt sich mit Blick auf das Umfragetief seiner Partei kämpferisch. Als er 2020 seine Kandidatur als Regionspräsident in Hannover bekanntgab, habe die SPD bundesweit auch bei 13, 14 Prozent gelegen, sagte Krach. «Und es haben auch damals ganz viele Menschen gesagt: Das ist hier aussichtslos. Wir haben dann das Ruder herumgerissen, und das habe ich auch für Berlin vor.» In der Region Hannover setzte sich Krach 2021 mit 63,9 Prozent in einer Stichwahl gegen die CDU-Kandidatin durch.
Über seine Rückkehr in die Hauptstadt sagte der 46-Jährige, es sei eine große Ehre, für die SPD Berlin nominiert zu werden. «Ich habe nicht hier aus Hannover meinen Finger gehoben und habe gesagt: Ich möchte aus Hannover weg. Das war so nicht, sondern ich wurde aktiv angesprochen, und ich habe mir das dann natürlich sehr reiflich auch mit meiner Familie überlegt», sagte Krach.