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Bremen: Regierungschef Bovenschulte bei Bundesratssitzung fälschlich als Bundespräsident angesprochen

Bremen: Regierungschef Bovenschulte bei Bundesratssitzung fälschlich als Bundespräsident angesprochen
Bundesratspräsident Bovenschulte zum Bundespräsidenten gemacht / Foto: Soeren Stache/dpa
Von: DieNiedersachsen News
Der Bundesratspräsident vertritt zwar den Bundespräsidenten. Ihn als solchen zu bezeichnen, ist aber trotzdem nicht korrekt. Im Bundesrat ist aber genau das passiert. Ein Versehen.

In der inoffiziellen protokollarischen Rangordnung steht der Bundesratspräsident an vierter Stelle. Amtsinhaber Andreas Bovenschulte wurde in der Bundesratssitzung jetzt aber mal kurzerhand zur Nummer 1 gemacht. Mit «Sehr geehrter Herr Bundespräsident», sprach die Linke-Politikerin Claudia Bernhard den Bremer Regierungschef zu Beginn ihrer Rede versehentlich an.

Eigentlich müsste sie es besser wissen, denn sie ist im Kabinett des Bremer SPD-Politikers Gesundheitssenatorin. Bovenschulte nahm die Anrede mit einem Schmunzeln auf. «Danke für die Beförderung», sagte er amüsiert. Ganz falsch war die Anrede auch nicht. Schließlich vertritt der Bundesratspräsident den Bundespräsidenten, wenn dieser beispielsweise im Urlaub ist.

Nicht so schnell vergessen wird diese Bundesratssitzung auch Andreas Philippi, Niedersachsens Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. Der SPD-Mann stand gefühlt minutenlang am Rednerpult und fand im Tablet seinen Redetext nicht. Leichte Unruhe machte sich breit. «Verzeihung. So ist das, wenn man das das erste Mal am iPad macht», sagte Philippi und amüsierte damit die Länderkammer. Schließlich fand er seinen Text. «So, nun wird alles gut», entfuhr es ihm erleichtert.

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