Im Umgang mit den Syrerinnen und Syrern in Deutschland vermisst Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens eine «konstruktive Gesamtstrategie» der Bundesregierung. Insbesondere für gut integrierte Flüchtlinge, die in Deutschland arbeiteten, brauche es eine Bleibeperspektive, forderte die SPD-Politikerin vor einer dreitägigen Konferenz der Innenminister, die heute in Hamburg beginnt.
Wer schwere Straftaten begehe, müsse zwar zwingend nach Syrien abgeschoben werden, sagte Behrens. Außerhalb von Einzelmaßnahmen sei hierzu wenig passiert. «Gleichzeitig müssen wir dringend darüber reden, wie wir mit den gut integrierten Menschen aus Syrien umgehen, die hier hart arbeiten und jeden Tag dazu beitragen, unser Land am Laufen zu halten», sagte die Ministerin.