Die Zahl der Abgeordneten aus Niedersachsen im neu gewählten Bundestag ist gesunken. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Bundeswahlleiterin kommen 65 Abgeordnete aus Niedersachsen, bisher waren es 74. Dies teilte der Niedersächsische Landeswahlleiter mit. Er verweist darauf, dass sich die Zahl der Sitze im Bundestag wegen einer Reform verkleinert habe. Die Zahl der Abgeordneten wurde auf 630 begrenzt – rund 100 weniger als bisher.
Dafür fallen die sogenannten Überhang- und Ausgleichsmandate weg. Siegreiche Wahlkreis-Kandidaten oder Kandidatinnen werden nicht mehr automatisch Mitglieder des Bundestags. Sie bekommen nur noch dann ein Mandat, wenn ihre Partei auf genügend Zweitstimmen kommt.