Niedersächsische Unternehmen könnten nach einer Untersuchung der Leuphana Universität Lüneburg für Nachhaltigkeit und Klimaschutz mehr tun. Ein Forschungsteam im Auftrag des Umweltministeriums in Hannover sieht zwar in einigen Bereichen gute Fortschritte, andererseits stellen sie einen deutlichen Bedarf für weiteres Engagement fest, wie es in einer Mitteilung der Hochschule heißt.Zu den Erkenntnissen zählt, dass in der Wirtschaft zwar ein ganzheitlicher Blick auf Nachhaltigkeit vorherrsche. Themen wie Biodiversität, Klimaanpassung, Menschenrechte und Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfungskette sowie Nachhaltigkeitsberichterstattung und -ziele fänden bisher aber nur wenig Beachtung. «Mit der Studie liegt erstmals ein Überblick über den Stand der Nachhaltigkeits-Transformation in der niedersächsischen Wirtschaft vor», sagte Umweltminister Christian Meyer.
«Erfreulich dabei ist, dass es zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer gibt, die in der Klima- und Energiekrise nicht nur die Krise sehen, sondern einen idealen Zeitpunkt für die eigene unternehmerische Transformation – weg von fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energien und hin zu mehr Nachhaltigkeit», wird der Grünen-Politiker zitiert.