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Dienstwagen-Check 2026: Lies gehört zu den Schlusslichtern

Dienstwagen-Check 2026: Lies gehört zu den Schlusslichtern
Die Deutsche Umwelthilfe erteilt der Landesregierung weiterhin die Rote Karte für zu viele klimaschädliche Dienstwagen. (Archivbild) / Foto: Georg Wendt/dpa
Von: DieNiedersachsen News
Niedersachsen und Bremen kassieren erneut die Rote Karte für klimaschädliche Dienstwagen. Die Umwelthilfe rügt viele Politiker, sie würden ihre Vorbildfunktion nicht erfüllen.

Die meisten Spitzenpolitiker im Bund und in den Ländern verfehlen aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) mit klimaschädlichen Dienstwagen ihre Vorbildfunktion. Das gilt laut der jüngsten Umfrage der DUH auch für Niedersachsen. 

Unter den Länderchefs liegt Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) an zwölfter Stelle. Sein Dienstwagen stößt pro gefahrenem Kilometer demnach jeweils 196 Gramm des klimaschädlichen Treibhausgases C02 aus. Besser platziert ist Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) auf Rang drei mit 156 Gramm C02-Ausstoß.

Rote Karte für Niedersachsen und Bremen

Im Länder-Ranking rangiert Niedersachsen auf Platz 6 und gehört damit zur Gruppe der Länder, die in der Gesamtbewertung eine Rote Karte für zu viele klimaschädliche Dienstwagen kassieren. Einen Rang dahinter liegt Bremen. 

Eine Gelbe Karte erhielten Berlin, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein für ihre Flotte. Im grünen Bereich ist weiterhin kein Land. 

Aus Sicht der DUH legen die deutschen Spitzenpolitiker in der Gesamtschau den Rückwärtsgang beim Klimaschutz ein und setzen zunehmend wieder auf Dienstwagen mit Verbrennungsmotor. Besonders kritisch bewertet die Umwelthilfe den Anstieg klimaschädlicher Plug-in-Hybride. Fahrzeuge mit großem Verbrennungsmotor und kleinem Elektromotor machten ihren Angaben zufolge mit 42 Prozent den größten Anteil der Dienstwagen aus.

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