Wirtschaftsminister Minister Olaf Lies und Energieminister Christian Meyer haben die besondere Rolle Niedersachsens beim geplanten Bau wichtiger Wasserstoff-Leitungen in Deutschland hervorgehoben. «Wir begrüßen diese Entscheidung sehr», wurde Niedersachsens Wirtschaftsminister Lies (SPD), der auch Vorsitzender des Beirates der Bundesnetzagentur ist, in einer Mitteilung zitiert. «Wir haben die Chance, das Herz der Wasserstoffwirtschaft in Europa zu werden.»
Niedersachsen habe eine besondere Rolle, «da die Erzeugungsstandorte, Kavernenspeicher und Importwege hier im Nordwesten für die Wasserstoffversorgung Deutschlands entscheidend sind», sagte Lies demzufolge weiter.
Zuvor hatte Bundesenergieminister Robert Habeck (Grüne) in Berlin mitgeteilt, dass die Bundesnetzagentur grünes Licht für das Vorhaben gegeben habe. «Heute ist das Wasserstoffkernnetz entschieden. Es ist noch nicht fertig - aber es wird jetzt gebaut werden», sagte Habeck. Von der Idee bis zur Genehmigung seien gerade einmal zweieinhalb Jahre vergangen. Der Bau solle sukzessive beginnen, Teilstrecken sollten bereits vor dem Zieljahr 2032 fertig werden.