Die Unternehmen Rossmann und Vorwerk sind aus dem Verband der Familienunternehmer ausgetreten - als Reaktion auf dessen jüngste Öffnung für Gespräche mit der AfD. «Vorwerk distanziert sich von den Aussagen des Verbands "Die Familienunternehmer" zum Umgang mit der AfD», teilte der Hausgerätehersteller mit. «Für uns gilt unverändert: Die Positionierung von Unternehmen muss jederzeit klar auf demokratischen Grundwerten basieren.»
Vorwerk habe entschieden, die bereits seit längerer Zeit ruhende Mitgliedschaft im Verband nicht wieder aufleben zu lassen und auch formal aus dem Verband auszutreten. Damit verschärfte Vorwerk ein zuvor veröffentlichtes Statement, in dem sich das Unternehmen bereits kritisch geäußert hatte.
Zuvor hatte bereits die Drogeriemarktkette Rossmann angekündigt, den Verband verlassen zu wollen. «Wir unterstützen die Haltung des Verbands "Die Familienunternehmer" nicht und haben die Mitgliedschaft gekündigt», hieß es in einer Mitteilung. Als Erstes hatte die «Lebensmittelzeitung» berichtet.