Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela haben sich Rettungskräfte des Technischen Hilfswerks (THW) mit Transportflugzeugen der Bundeswehr auf den Weg ins Katastrophengebiet gemacht. Vom Fliegerhorst Wunstorf in Niedersachsen hob am Vormittag eine erste Militärmaschine des Typs A400M ab, wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete.
An Bord der Bundeswehr-Maschine sind neben Soldaten zahlreiche Einsatzkräfte vom THW sowie tonnenweise Material und Technik. Das THW-Team hatte sich am Vorabend in Köln gesammelt. Insgesamt sollten heute 48 THW-Einsatzkräfte nach Venezuela fliegen, um Menschen aus zerstörten Gebäuden zu retten. Darunter sind auch vier Rettungshundeführer mit jeweils einem Hund.
Mindestens ein weiteres Flugzeug mit Personal und Hilfsgütern wie Wasserfiltern, Feldbetten, Zelten oder Generatoren sollte noch am Vormittag starten. «Es ist alles Material vom THW oder anderen Hilfsorganisationen. Wir nehmen kein Bundeswehrmaterial mit», sagte ein zur Crew der Transportflugzeuge gehörender Lademeister.