Trotz Wirtschaftsflaute ist das Kapital der Deutschen Bundesstiftung Umwelt mit Sitz in Osnabrück gewachsen: Erstmals seit der Gründung im Jahr 1990 habe das Stiftungskapital den Wert von drei Milliarden Euro erreicht, teilte die Stiftung mit. Neben einer Zustiftung in Höhe von 400 Millionen Euro vom Bund für das neue Förderthema «Meeresnaturschutzfonds» habe die Einrichtung auch von der positiven Entwicklung einiger Aktien profitiert, hieß es zur Finanzbilanz für 2025.
«Die Zahlen zeigen: Die Stiftung hat gut und verantwortlich gewirtschaftet», sagte DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. Im vergangenen Jahr förderte die Stiftung Projekte mit einer Summe von 57,6 Millionen Euro. Dank der Zustiftung stehe künftig ein Fördervolumen von 60 bis 70 Millionen Euro zur Verfügung, erklärte Bonde. Die Stiftung will unter anderem deutsche Umwelttechnik im Mittelstand fördern.