Werder Bremens Geschäftsführer Tarek Brauer sieht nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Polizeikostenstreit den gesamten deutschen Profifußball in der Pflicht. «Wir werden im Ligaverband Diskussionen führen müssen. Und zwar darum, dass hier Werder Bremen nicht allein die Zeche zahlen darf», sagte Brauer nach der Urteilsverkündung in Karlsruhe.
«Meine Erwartung ist schon, dass wir die Veranstalterrolle und dass wir das Verursacherprinzip in den Blick nehmen. Denn es bleibt doch festzuhalten, dass die DFL zumindest eine Co-Veranstalterrolle hat und dass die Anhänger des Gastvereins durchaus eine Rolle dabei spielen, ob es ein Hochrisikospiel wird», sagte Brauer. «Und meine Erwartungshaltung ist schon, dass wir da nicht allein im Haftungsboot sitzen, sondern die DFL und der Gastverein genauso.»