Gut sieben Monate nach der ersten Sitzung ist der Untersuchungsausschuss zur Bezahlung einer engen Mitarbeiterin von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zum letzten Mal zusammengekommen. Heute wurde der Abschlussbericht beschlossen. Ein Überblick über die wichtigsten Fragen:
Worum geht es?
In dem Ausschuss ging es um die Frage, ob eine Gehaltsanhebung für die Mitarbeiterin von Weil zulässig war. Die oppositionelle CDU sieht den Chef der Staatskanzlei, Jörg Mielke, als einen Hauptverantwortlichen und spricht von einer «Gehaltsaffäre», weil für eine einzelne Person lange bestehende Regelungen geändert worden seien. Die Staatskanzlei hatte den Vorwurf, die höhere Bezahlung sei nicht rechtmäßig, mehrfach zurückgewiesen.
Die Bezahlung der ranghohen Mitarbeiterin hatte sich durch die Änderung laut Staatskanzlei nach Ablauf der Probezeit um 1.886 Euro brutto im Monat erhöht, also um rund 22.600 Euro im Jahr. Die Frau ist seit Februar 2023 in der Staatskanzlei angestellt. Sie ist weiterhin auf dem Posten und erhält das höhere Gehalt.