In der Debatte über ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche mehren sich in Niedersachsens Landtag die Stimmen für ein Mindestalter von 14 Jahren. Sowohl die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen als auch die oppositionelle CDU appellieren an die Landesregierung, sich beim Bund für ein solches Mindestalter samt Altersverifikation einzusetzen. Kritik gibt es daran von der AfD sowie vom Landesjugendring.
Diese Gefahren sehen die Befürworter
Rot-Grün wie CDU verweisen in ihren jeweiligen Anträgen auf Gefahren wie Cybermobbing, sexualisierte Gewalt, Hassrede, Desinformation und Kostenfallen, die mit Social Media einhergingen. Diese Risiken beträfen alle Altersgruppen, allerdings brauche es auch Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche, heißt es bei der CDU.
Neben einem Mindestalter fordert die Oppositionsfraktion daher auch bessere Präventionsangebote und eine Förderung der Medienkompetenz in Familie und Schule. Bislang seien derlei Angebote «vielfach unzureichend vernetzt, nicht dauerhaft finanziert und regional unterschiedlich ausgestaltet».