Niedersachsens Justizministerin Kathrin Wahlmann weist die CDU-Kritik an ihren Auslandsreisen entschieden zurück. Alle Reisen hätten einem klaren Ziel gedient und konkrete Ergebnisse gebracht, sagte die SPD-Politikerin im Rechtsausschuss des Landtags. Schwerpunktmäßig ging es auf den Reisen demnach um die Digitalisierung der Justiz, etwa die E-Akte, und den geplanten Neu- und Umbau der JVA Hannover samt Hochsicherheitsgebäude.
Wahlmann war von Anfang 2025 bis Anfang 2026 binnen eines Jahres fünfmal ins Ausland gereist: zunächst nach Singapur, dann nach Estland und Lettland, Belgien, Österreich und zuletzt nach Frankreich. Insgesamt wurden dafür inklusive Spesen mehr als 88.000 Euro fällig. Die CDU-Fraktion warf Wahlmann deswegen teure «Luxusreisen» vor.