Zusammenhalt statt Selbstzerlegung: Der niedersächsische FDP-Chef Konstantin Kuhle sieht ausgerechnet bei der Linken ein Beispiel dafür, wie eine Partei nach schwierigen Zeiten zurückkommen kann. Inhaltlich und personell wolle er sich von der Partei zwar «nichts abschauen», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Aber organisatorisch kann man sehen, dass man nicht aufgeben darf und sich nicht auseinanderdividieren lassen sollte.»
Die Partei sei ohne Sahra Wagenknecht stabiler gewesen als zuvor. «Und im entscheidenden Moment haben sie ihre Chance genutzt. Deshalb sitzen sie jetzt wieder im Bundestag.»