Hoppenstedt (Region Hannover) nennt «Brandmauer» toxisch – Abgrenzung zur AfD richtig
Der frühere Staatsminister im Kanzleramt und heutige CDU-Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt hat die Bezeichnung «Brandmauer» kritisiert. «Ich halte den Begriff für toxisch», sagte der 54-Jährige der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung». «Es entsteht der Eindruck, wir seien beleidigt, weil uns eine vermeintlich bürgerlich-konservative Kraft unsere Rolle streitig macht.» Vom Ergebnis her sei die Abgrenzung allerdings «absolut richtig», weil es nahezu keine inhaltlichen Schnittmengen mit der AfD gebe, sagte der Politiker aus der Region Hannover, der einer der vier Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion ist. Die CDU müsse vielmehr erklären, warum eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht infrage komme. «Europa, der Euro, die Westbindung und das christliche Menschenbild sind Kern-DNA der CDU», sagte Hoppenstedt: «Wenn Frau Weidel aus Schengen und aus dem Euro heraus oder pauschal alle Syrer abschieben will, ist erkennbar, dass es mit uns keine Zusammenarbeit geben kann.» Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten