Bremer Beamtinnen und Beamte müssen künftig mehr arbeiten. Sie sind dann 41 statt 40 Stunden pro Woche im Dienst, wie die Bremische Bürgerschaft beschloss. Dafür bekommen sie jedoch nicht mehr Gehalt.
Die Regierung begründet die Regelung mit der angespannten Haushaltslage in Bremen. Beim Bund und in anderen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein gilt schon die 41-Stunden-Woche.
Die Regelung ist umstritten, Beamte hatten im Vorfeld gegen die unbezahlte Mehrarbeit protestiert. Nach Kritik gibt es nun vereinzelt Ausnahmen - etwa für Menschen im Schichtdienst, mit Schwerbehinderung oder mit pflegebedürftigen Angehörigen.