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Was der Sticker auf dem Handy von Olaf Lies bedeutet

Sein Handy hat Regierungschef Lies stets im Blick – darauf: ein Gruß an seine Leibwächter. / Foto: Moritz Frankenberg/dpa
Sein Handy hat Regierungschef Lies stets im Blick – darauf: ein Gruß an seine Leibwächter. / Foto: Moritz Frankenberg/dpa

«I love PSK» steht auf einem Aufkleber auf dem Handy von Niedersachsens Ministerpräsident Lies. Was will der SPD-Politiker damit sagen?

Wer Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies am Handy sieht, dem fällt ein weißer Sticker mit einem roten Herzchen auf: «I love PSK» steht dort. Doch wem gilt diese Zuneigung eigentlich?

«Das PSK ist das Personenschutzkommando, eine Spezialeinheit der Polizei in Niedersachsen», klärt der SPD-Politiker auf. Die Leibwächter sind stets im Einsatz für die Sicherheit des Regierungschefs. «Die Kolleginnen und Kollegen machen einen tollen Job – immer im Hintergrund, immer sehr sorgsam, immer sehr sorgfältig. Das will ich mit dem Sticker würdigen, stellvertretend für die ganze Polizeiarbeit in Niedersachsen.»

Seit Lies vor gut einem Jahr vom Wirtschaftsminister zum Ministerpräsidenten aufstieg, gehört die Begleitung durch das Landeskriminalamt (LKA) zu seinem Alltag dazu. Eine Umstellung, wie er erzählt: «Ich mache zum Beispiel Türen lieber selber auf. Aber die Personenschützer machen mir Türen nicht nur auf, weil sie nett sein wollen, sondern vielmehr, weil es eben zum Sicherheitskonzept gehört. Das fällt mir schwer, und das wird es auch ganz sicher weiterhin. Aber ich gebe mein Bestes und versuche, mich darauf einzustellen, und ihnen nicht das Leben unnötig schwer zu machen.»

«Du bist dann halt nicht mehr allein»

Mit der Zeit habe er sich an den Personenschutz gewöhnt: «Du bist dann halt nicht mehr allein. Du wirst morgens abgeholt und abends zurückgebracht. Klingt ungewöhnlich, aber irgendwann ist es Routine.»

Über den persönlichen Kontakt zu seinen Leibwächtern sagt der als «Umarmer» bekannte Lies: «Es gibt eine fachlich-dienstliche Distanz, die notwendig ist, damit die Personenschützer ihre Arbeit machen können. Aber wir trinken auch mal einen Kaffee zusammen und reden über andere Dinge. Ich finde die Vorstellung schrecklich, wenn ich von morgens bis abends mit Menschen unterwegs bin und wir reden nicht auch mal über das, was uns im Alltag bewegt. Das gehört für mich dazu.»

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