Im Lüneburger Prozess um die Produktion und den Verkauf gewaltverherrlichender Rechtsrockmusik haben Anwälte von vier Angeklagten auf Freispruch plädiert. Die Beteiligung ihrer Mandanten ist nach Auffassung der Verteidiger nicht erwiesen. Die Verteidigung des 35 Jahre alten Hauptbeschuldigten kam am Montag noch nicht zu Wort.
Er soll als Rädelsführer Tonträger mit volksverhetzendem Inhalt verkauft und produziert haben. Für den vorbestraften Mann aus Bardowick bei Lüneburg hatte die Generalstaatsanwaltschaft Celle eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten gefordert. Der Lüneburger soll sein Geschäft mit einem Hamburger (55 Jahre) und einem in Escheburg (46, Schleswig-Holstein) lebenden Sachsen betrieben haben.