Die fünf Angeklagten im Lüneburger Rechtsrock-Prozess haben die Möglichkeit eines Geständnisses zu Beginn eines vermutlich langen Verhandlungszeitraums verstreichen lassen. Am zweiten Prozesstag wurden vor dem Landgericht der Hansestadt lediglich Fotos von Durchsuchungen gezeigt.
Ein 34-Jähriger aus Bardowick (Landkreis Lüneburg) gilt als Rädelsführer, er sitzt seit Oktober 2023 in Untersuchungshaft. Seine Garage soll unter anderem als Lager für die produzierten Tonträger gedient haben.
Seit 2018 soll er zusammen mit den Männern aus Berlin, Hamburg, den Landkreisen Herzogtum-Lauenburg in Schleswig-Holstein und Biberach in Baden-Württemberg nationalsozialistische, antisemitische Parolen und rassistische Ideologie verbreitet haben. Die Lieder rufen zu Gewalt gegen Ausländer auf und verbreiten eine nationalsozialistische Ideologie.