Sommer, Sonne, hohe Temperaturen: Angesichts der Hitzewelle in Niedersachsen und Bremen werden in den Notaufnahmen mehr Menschen behandelt. Auch die Rettungsdienste sind verstärkt im Einsatz.
«Aufgrund der anhaltenden hohen Temperaturen sehen wir in unserer Zentralen Notaufnahme einen deutlichen Fallanstieg von hitzebedingten Notfällen», sagte Sabine Blaschke, ärztliche Leiterin der Zentralen Notaufnahme der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). In den vergangenen heißen Tagen wurden demnach etwa drei bis fünf Hitze-Patientinnen und -Patienten pro Tag behandelt. Typische Symptome seien kurzzeitiger Bewusstseinsverlust, Schwindel, Überhitzung und körperliche Austrocknung.