Experten haben das geborgene U-Boot U 16 untersucht, dokumentiert und weiter in Einzelteile zerlegt. Etwa ein Viertel des Wracks soll in Museen ausgestellt werden, sagte Henning Haßmann vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege (NLD) bei einer Pressekonferenz in Cuxhaven. Andere Teile sollen für die Forschung zur Verfügung gestellt, der Rest verschrottet werden.
Verschiedene Museen stellen Teile des Wracks aus
Mehrere Museen haben Interesse an dem Wrack. Nach Aussagen von Experten wäre es zu teuer gewesen, das gesamte Boot zu konservieren und auszustellen. Große Teile - darunter der mittlere Rumpfteil der U 16 mit Turm - werden künftig im Fahrzeug- und Technikmuseum Benneckenstein in Sachsen-Anhalt präsentiert, das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden stellt die Bewaffnung aus.
Das Deutsche Luftschiff- und Marinefliegermuseum «Aeronauticum» in Nordholz bei Cuxhaven übernimmt unter anderem ein großes Segment aus der Oberseite des Achterschiffs, das Stadtmuseum in Hagen in Nordrhein-Westfalen zwei dort produzierte riesige Batterien und das Cuxhavener Wrack- und Fischereimuseum «Windstärke 10» unter anderem die Ankerkette und Kleinteile aus dem Leben an Bord.