Die deutschen Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer haben die enormen Chancen der geplanten Mondflüge betont - und ihre Begeisterung zum Ausdruck gebracht. «Es geht darum, dass wir dem Mond Geheimnisse entlocken, die irgendwann mal für uns wichtig sein werden, extrem wichtig», sagte Gerst im ZDF-«heute journal». Das könnten zum Beispiel neue Erkenntnisse für die Asteroidenabwehr oder den Klimaschutz sein.
Im Kontrast zu früheren Missionen gehe es darum, den Mond nachhaltig und in relativ unbekannten Gebieten zu erforschen. Zuvor sei zum Beispiel vor allem der Äquator angeflogen worden, so Gerst. Am «Südpol, der geologisch sehr viel interessanter ist, kann man viel mehr über den Mond lernen». Langfristig sei das Ziel, den Mond zu erkunden wie die Antarktis. «Das heißt, dass man da Forschungsstationen auf dem Mond hat, wo Forscherinnen und Forscher langfristig Erkenntnisse gewinnen.»