Continental und dessen Abspaltung Aumovio gehen ab September getrennte Wege. Doch ein Thema bleibt beiden erhalten: die Zölle von US-Präsident Donald Trump. Als Reaktion prüfen nun beide, wie sie die Produktion in den USA ausweiten können, wie die vor der Trennung stehenden Unternehmen auf getrennten Kapitalmarkttagen in Frankfurt ankündigten.
«Wir werden so viel lokalisieren, wie wir können», sagte Continental-Konzernchef Nikolai Setzer. Geprüft werde daher ein Ausbau der Produktion in den bestehenden drei US-Reifenwerken. «Die Werke, die wir haben, werden wir jetzt weiter hochfahren.» Die Möglichkeiten seien aber begrenzt und ließen sich nicht schnell umsetzen. Komplett neue Standorte seien derzeit nicht geplant. «Hier geht es im Wesentlichen um Hochfahren und nicht um zusätzliche weitere Werke oder Investitionen.»