Die Schweinemäster spüren die derzeit verhaltene Nachfrage nach Fleisch auf ihrem Konto: Die Schlachtunternehmen haben in den vergangenen zwei Wochen die Erzeugerpreise gesenkt. Als Begründung seien die enttäuschenden Geschäfte am Fleischmarkt genannt worden, sagte der Marktexperte der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) mit Sitz im niedersächsischen Damme, Klaus Kessing.
Der Preisabschlag betrage im Mittel insgesamt um die 22 Cent pro Kilo, erklärte Kessing. Vor allem das Grillgeschäft sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben. «Da hatte man sich vor allem zu Beginn des Sommers etwas mehr erhofft», sagte er. Inzwischen sie die Nachfrage wieder etwas gestiegen, aber richtig gut sei die Saison nicht gewesen: «Das liegt am verregneten Sommer.»