Niedersachsens Schuldenberg wächst seit Jahresbeginn um 48,06 Euro pro Sekunde. Das ist nun auch auf der Schuldenuhr im Landtag zu sehen. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) hat sie passend zum aktuellen Haushalt programmiert. «Zwar wird die Schuldenuhr nachher wieder vorwärtslaufen, aber die gute Nachricht ist: Die Schuldenbremse wird trotzdem eingehalten», sagte BdSt-Vorstandsmitglied Jan Vermöhlen. Am Jahresende werde sie einen Stand von 65,8 Milliarden Euro erreichen.
Vermöhlen kritisierte den bisherigen Umgang der Politik mit Schulden. Man habe über Jahrzehnte hinweg die finanzielle Verantwortung gegenüber künftigen Generationen ignoriert.