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Stahlkonzern Salzgitter senkt Verluste deutlich – 2026 Rückkehr in die Gewinnzone geplant

Will 2026 wieder Gewinn machen: der Stahlkonzern Salzgitter AG. (Archivbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Will 2026 wieder Gewinn machen: der Stahlkonzern Salzgitter AG. (Archivbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Salzgitter senkt den Verlust 2025 auf 69,8 Mio. Euro und peilt für 2026 einen Vorsteuergewinn von 75–175 Mio. Euro an; Außenumsatz soll steigen.

Der Stahlkonzern Salzgitter hat seine Verluste im vergangenen Jahr trotz eines schwachen Stahl-Umfeldes deutlich reduziert und will in diesem Jahr zurück in die schwarzen Zahlen. 2025 standen unter dem Strich 69,8 Millionen Euro Verlust, nach einem Fehlbetrag von 347,9 Millionen Euro im Jahr zuvor, wie das Unternehmen mitteilte. 2024 war das Ergebnis noch von hohen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Umbaukosten geprägt gewesen.

Vor Steuern lag das Minus 2025 bei 28 Millionen Euro. 2026 peilt das Unternehmen wieder einen bereinigten Vorsteuergewinn von 75 bis 175 Millionen Euro an. Das hatte der Stahlkonzern, der nun wieder im MDax der mittelgroßen Werte notiert ist, bereits im Februar bei seinen vorläufigen Zahlen angekündigt. Auch der zuletzt rückläufige Außenumsatz soll wieder steigen - von 8,98 auf rund 9,5 Milliarden Euro. 2024 waren es noch 10,01 Milliarden Euro gewesen.

Noch nicht eingerechnet ist dabei die geplante Übernahme der Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) von Thyssenkrupp Steel zum 1. Juni 2026. Thyssenkrupp Steel hält dort bisher 50 Prozent, Salzgitter 30 Prozent.

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