Der Norden rückt infolge der angespannten geopolitischen Lage verstärkt in den Fokus der Bundesregierung: Drei Tage lang bereist der maritime Koordinator der Bundesregierung, Christoph Ploß, seit Mittwoch das Mecklenburg-Vorpommern. Viele Programmpunkte haben einen militärischen Bezug.
Der erste Weg führte den CDU-Politiker auf die Peene-Werft in Wolgast. Dort wächst die Erwartung an eine glänzende Zukunft des Schiffbau-Standortes in Vorpommern. «Alles, was an Signalen kam, ist positiv für die Peene-Werft», sagte der Vorpommern-Staatssekretär der Schweriner Landesregierung, Heiko Miraß (SPD), nach dem Besuch.
Konkrete Ankündigungen gab es demnach zwar nicht. Die strategische Bedeutung von Wolgast als Werft für Spezialschiffe sei aber deutlich geworden, so Miraß. Die Visite galt als Antrittsbesuch von Ploß.