Die niedersächsische Spitzengastronomie hat sich eine Auszeichnung zurückgeholt: Das neu gestaltete Restaurant «Hilmar» in Aerzen (Landkreis Hameln-Pyrmont) bekam im am Dienstag in Hamburg vorgestellten neuen «Guide Michelin» für 2024 wieder einen Stern. Das nach Ansicht der Michelin-Restaurantkritiker beste Speiselokal Niedersachsens bleibt auch in diesem Jahr das Wolfsburger «Aqua» mit dem Team um Küchenchef Sven Elverfeld. Es ist derzeit das einzige Drei-Sterne-Restaurant zwischen Ems und Elbe. Elverfeld wurde auch mit dem «Mentor Chef Award» ausgezeichnet. Elverfeld habe seit dem Jahr 2000 zahlreiche Köchinnen und Köche an seinem Erfahrungsschatz teilhaben lassen und sich damit um den gastronomischen Nachwuchs verdient gemacht, hieß es.
In der Kategorie der Zwei-Sterne-Restaurants konnten das «Jante» und das «Votum» - beide in der Landeshauptstadt Hannover - ihre Stellung halten. Bei den Restaurants mit einem Stern haben die Niedersachsen inzwischen die Auswahl unter acht Gaststätten: Neben dem wieder hinzugekommenen «Hilmar» in Aerzen sind dies das «Sterneck» in Cuxhaven, das «Handwerk» in Hannover, der «Seesteg» auf Norderney, das «Apicius» in Bad Zwischenahn (Landkreis Ammerland) und die drei Osnabrücker Restaurants «Friedrich», «IKO» und «Kesselhaus». Traurige Nachricht allerdings für die «Genießer Stube» in Friedland bei Göttingen: Das Restaurant verlor in diesem Jahr seinen Stern.