Begleitet von einem Großaufgebot der Polizei ist ein neues, schwimmendes Terminal für Flüssigerdgas (LNG) in Stade eingelaufen. Das knapp 300 Meter lange LNG-Terminal «Energos Force» erreichte am Freitag um kurz nach Mitternacht die Elbmündung und ging schließlich im Stader Industriehafen vor Anker, teilte der Landkreis Stade mit. Landrat Kai Seefried sprach von einem «wichtigen Meilenstein zur Versorgungssicherheit und Stabilisierung der Gaspreise in Deutschland und Europa».
Während der Anfahrt kam es zu einer Protestaktion. Auf Höhe des Krückau-Sperrwerks (Schleswig-Holstein) fuhren zwei motorisierte Schlauchboote mit Plakaten auf der Elbe. Wie die Polizei mitteilte, wollten die vier Insassen offenbar ihren Protest gegen das LNG-Terminal kundtun. «Fossil fuels must fall!», stand auf einem der Banner, die auf einem auf der Plattform X geteilten Video zu sehen waren. Die Beteiligten wurden wenig später im Hafen von Kollmar (Kreis Steinburg) von der Polizei aufgegriffen.
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