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Merz: Einstieg chinesischer Autobauer in deutsche Werke nur 'Notlösung' – Debatte um VW-Modelle aus China

Für Kanzler Friedrich Merz ist ein möglicher Einstieg chinesischer Autobauer in Fabriken deutscher Hersteller keine Lösung der eigenen strukturellen Probleme. / Foto: Michael Kappeler/dpa
Für Kanzler Friedrich Merz ist ein möglicher Einstieg chinesischer Autobauer in Fabriken deutscher Hersteller keine Lösung der eigenen strukturellen Probleme. / Foto: Michael Kappeler/dpa

Merz sieht den Einstieg chinesischer Autobauer in deutsche Fabriken als 'Notlösung'. VW prüft, China-Modelle in Europa zu produzieren, um Werke auszulasten.

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht einen möglichen Einstieg chinesischer Autobauer in Fabriken deutscher Hersteller als «Notlösung». Das sagte der CDU-Vorsitzende auf eine Frage hin in der Bundespressekonferenz in Berlin. «Das müssen die jeweiligen Unternehmen entscheiden, ob sie das wollen oder nicht. Das ist dann eine Frage jeweils der Eigentümer. Ich sehe das als eine Notlösung an, nicht als eine Lösung der eigenen strukturellen Probleme.» Das sei keine Frage, die die Politik zu entscheiden habe.

Bei Volkswagen wird angesichts von Überkapazitäten um einen Sparkurs gerungen. Konzernchef Oliver Blume hat zuletzt angekündigt, auch die Produktion chinesischer VW-Modelle in Europa zu prüfen, um die Auslastung der Werke zu verbessern. In Betracht kämen laut Blume eigene Modelle, die VW in China speziell für den dortigen Markt entwickelt hat und bisher nur dort anbietet. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies und Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (beide SPD) sprachen sich bereits dafür aus, Modelle aus China nach Europa zu holen, um die hiesigen Werke auszulasten.

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