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Letzter Transport aus Sellafield erreicht Zwischenlager Brokdorf im Kreis Steinburg

Der Atom-Transport hat das stillgelegte AKW Brokdorf erreicht. (Archivbild) / Foto: Georg Wendt/dpa
Der Atom-Transport hat das stillgelegte AKW Brokdorf erreicht. (Archivbild) / Foto: Georg Wendt/dpa

Sieben Behälter mit aufbereiteten Brennelementen aus Sellafield sind in Brunsbüttel angekommen und wurden im Zwischenlager Brokdorf eingelagert.

Der wohl letzte Transport mit radioaktiven Abfällen aus der Aufarbeitungsanlage Sellafield in Großbritannien hat das Zwischenlager am Kernkraftwerk Brokdorf im Kreis Steinburg erreicht. Dort soll der Müll zwischengelagert werden, bis es einen Ort für die Endlagerung von hochradioaktivem Müll in Deutschland gibt, wie ein Sprecher der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) mitteilte.

Das Zwischenlager bietet einem Sprecher der zuständigen bundeseigenen BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung zufolge 100 Stellplätze für Behälter. Derzeit lagern dort 76 Atom-Behälter mit Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Brokdorf. Mit der Aufnahme der sieben Behälter aus Sellafield endet der Einlagerungsbetrieb am Standort. Die dann insgesamt 83 Behälter bleiben dort, bis sie in ein Endlager abgegeben werden. 

Das Schiff mit den verbliebenen sieben Atom-Behältern war vergangene Woche in Großbritannien in See gestochen und erreichte am Dienstag den Hafen von Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen). Dort wurden die Behälter auf Spezial-Lkw verladen.

Bei dem Atommüll handelt es sich um Überreste von Brennelementen aus deutschen Kernkraftwerken, die in England aufgearbeitet wurden. Deutschland hat sich völkerrechtlich zur Rücknahme dieses Mülls verpflichtet. Die Rückführung von Atommüll aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague war bereits 2024 abgeschlossen worden.

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