Das feuchtwarme Wetter und der viele Niederschlag der vergangenen Wochen dürfte sich negativ auf die im August und September anstehende Kartoffelernte auswirken. Neben einer verspäteten Auspflanzung sei in diesem Jahr wegen der feuchten Witterung auch der Krankheitsbefall der Kartoffeln ein Problem, sagt der niedersächsische Landwirt Thorsten Riggert, der auch im Beirat der Union der deutschen Kartoffelwirtschaft (Unika) sitzt.
Für die Endverbraucher rechne er daher mit Preisen auf dem relativ hohen Niveau des Vorjahres, erklärt Riggert. «Es wird mit Sicherheit keine Höchsterträge geben.» Er verweist auch auf die Überschwemmungen, die es in diesem Jahr in vielen Teilen Deutschlands gegeben hat. Auch jetzt sei das Befahren der Ackerflächen stellenweise wegen der feuchten Böden schwierig.