Der Stahlkonzern Georgsmarienhütte hat an seinem Stammsitz 25 Millionen Euro in eine neue Walzstraße investiert. Die Investition sei ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung des Standortes, sagte dessen Leiter Marc-Oliver Arnold. Sie vergrößere die Flexibilität und die Wettbewerbsfähigkeit des Stahlwerks. Die Anlage ist Unternehmensangaben zufolge die modernste Walzstraße in Europa.
Alexander Becker, Geschäftsführer der Georgsmarienhütte-Gruppe, betonte, das Unternehmen habe trotz schwieriger Zeiten die Investition getätigt. Seit vier Jahren sei es wegen der stark gestiegenen Energiepreise extrem schwer, ein Industrieunternehmen zu führen. Die Preise seien komplett außer Kontrolle geraten. «Die Unternehmen haben kein Geld mehr zu investieren, weil man das Geld, was man dafür bräuchte, ausgeben muss, um Erdgas und Strom zu kaufen.»