Der Oldenburger Energieversorger EWE hat seine Investitionen in den Umbau des Energiesystems deutlich erhöht – und zugleich einen Gewinnrückgang verzeichnet. Im Geschäftsjahr 2025 seien rund 1,6 Milliarden Euro in den Ausbau erneuerbarer Energien, Stromnetze und Wasserstoffprojekte geflossen, teilte das Unternehmen mit.
Gründe: windschwaches Jahr und gesunkene Energiepreise
Der Umsatz sank den Angaben zufolge um rund 7 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) ging um ein Zehntel auf knapp 570 Millionen Euro zurück. Als Gründe nannte das Unternehmen unter anderem ein windschwaches Jahr sowie gesunkene Energiepreise.
Vorstandschef Stefan Dohler erklärte, die Investitionen seien ein wichtiger Schritt für eine klimaneutralere Energieversorgung: «Unsere Investitionen in den Umbau des Energiesystems wirken letztlich mehrfach.» Sie stärkten die Wirtschaft im Nordwesten und erhöhten die Versorgungssicherheit.