Rund 110 Kilometer westlich der Insel Helgoland hat der Energiekonzern EnBW das größte Offshore-Windprojekt Deutschlands bauen lassen. 64 Windräder mit einer Nabenhöhe von 142 Metern stehen jetzt in der Nordsee. Rund 2,4 Milliarden Euro wurden in den Windpark «He Dreiht» (Niederdeutsch für «Er dreht») investiert, wie der Karlsruher Konzern mitteilte.
«Offshore-Wind ist eine heimische, erneuerbare Energiequelle, die große Strommengen über viele Stunden im Jahr erzeugen kann und damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Dekarbonisierung des Stromsystems leistet», erklärte Peter Heydecker, Vorstand für Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur, anlässlich des Installationsabschlusses.
Die meisten der Windkraftanlagen sind den Angaben nach schon ans Netz angeschlossen. Voraussichtlich bis zum Spätsommer soll «He Dreiht» vollständig in Betrieb gehen. «Mit einer installierten Gesamtleistung von 960 MW gehört "He Dreiht" außerdem zu den derzeit europaweit größten Projekten der Energiewende und wird rein rechnerisch 1,1 Millionen Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen», erklärt EnBW im Internet zu dem Projekt.