Die Immobilienpreise an der bei Urlaubern beliebten deutschen Nord- und Ostseeküste ziehen teils wieder deutlich an. Vor allem jene, die etwa auf den Nord- oder Ostfriesischen Inseln in der Nordsee ein Haus suchen, müssen sehr tief in die Tasche greifen. Deutlich günstiger ist es auf dem Festland und an der Ostsee. Das geht aus dem jüngsten Küstenreport der bundesweit operierenden Maklerfirma Von Poll Immobilien hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Fast 14.600 Euro für einen Quadratmeter Wohnraum auf Sylt
Hauptverantwortlich für die sehr hohen Preise ist die Insel Sylt, die seit jeher zu den teuersten Regionen Deutschlands zählt. Dort stiegen die Preise den Angaben zufolge zwar nur um 5,3 Prozent. Ein Quadratmeter Wohnfläche kostete aber immer noch im Schnitt 14.597 Euro. «Besonders wertstabil zeigen sich weiterhin die Top-Lagen auf Sylt mit Wasserblick, die Ruhe und Privatsphäre bieten, gleichzeitig aber auch eine gute Infrastruktur aufweisen», sagte der Geschäftsstellenleiter des Sylter Büros, Martin Weiß.
Deutlich günstiger, aber für viele immer noch unerschwinglich, präsentieren sich die Ostfriesischen Inseln vor der niedersächsischen Küste. Etwa auf Norderney, Juist oder Spiekeroog kostete den Angaben zufolge ein Haus im Schnitt 8.743 Euro pro Quadratmeter - 2,9 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Für noch einmal deutlich weniger Geld gab es auf dem Festland eine Immobilie. Am günstigsten war es im Landkreis Wesermarsch. Dort kostete ein Haus den Angaben zufolge im ersten Quartal im Schnitt 1.833 Euro pro Quadratmeter.